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Vicar Mirjam Steinebach

Abschied von Vikarin Mirjam – Interview

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Eindruck von der MLK?

Ich erinnere mich daran, als ich das erste Mal in das Kirchengebäude kam, dass ich davon überzeugt war, mich hier wohl niemals orientieren können werde. Gut, dass sich das doch noch geändert hat! Aber ich erinnere mich auch an den ersten Gottesdienst, den ich hier besucht habe. Ich weiß noch genau, wie beeindruckt ich von den Liedern, der Liturgie und der Atmosphäre war – Gottesdienste in der MLK sind wirklich etwas Besonderes!

Wenn du zurückschaust auf das vergangene Jahr, gibt es da ein oder zwei besondere Momente, die du mit uns teilen möchtest?

Das Familiencamp im Camp Lutherlyn war und ist für mich sehr besonders. Ich habe die ganze Woche sehr genossen, vor allem die Lagerfeuer und die Gespräche in unserer Hütte. Und natürlich weiß ich meinen „Preaching it with a cookie“-Award nachwievor sehr zu schätzen. Danke!

Eine meiner liebsten Erinnerungen ist der Candlelight-Gottesdienst im Dezember. Das gesamte Jugendprogramm hat mir durch das Jahr hindurch sehr gut gefallen, aber dieser Gottesdienst war einer meiner Höhepunkte. Die Art und Weise, wie die Jugendlichen alles vorbereitet haben war beeindruckend und es war wirklich eine Ehre, sie dabei zu begleiten und sie schließlich den Gottesdienst ganz selbständig leiten zu sehen.

Hattest du die Möglichkeit, in deiner Freizeit Kanada ein wenig zu erkunden?

Vicar Mirjam SteinebachZum Glück Ja, und zum Glück auch noch die USA! Die Kopfsteinpflasterstraßen in Quebec City, die Graffitti-Kunst in Montreal, die (zu) vielen Beavertails in Ottawa und der Blick über die Tausend Inseln haben mein Herz höher schlagen lassen. Ich war beeindruckt von den ach so großen, und gleichzeitig so unterschiedlichen Städte Chicago, Washington DC und New York. Im Mai habe ich außerdem die Chance genutzt, um den Westen zu entdecken in Vancouver, Victoria und Tofino.

Was von der MLK wirst du am meisten vermissen wenn du wieder zurück bist?

Ich werde es vermissen, beim Kirchenkaffee meine Lieblingscookies zu essen oder die Mittagspause direct am Lake Ontario zu verbringen. Ich werde die tiefsinnigen Gespräche während der Dinner Kirche vermissen, genau wie die existentiellen Diskussionen während der Bibelstunde. Am meisten aber werde ich all die wundervollen Gesichter vermissen, die die MLK zu dem einzigartigen Ort machen der sie ist.

Was erwartet dich als nächstes, nun da deine Zeit in der MLK zu Ende geht?

Wenn ich zurück in Deutschland bin, werde ich ordiniert und dann als Pastorin der Nordkirche im Kirchenkreis Flensburg arbeiten.

Sonst noch etwas, das du gerne noch sagen möchtest?

Tausend Dank, dass Ihr so eine offene, freundliche, ehrliche und humorvolle Gemeinde seid! Ihr habt es mir eine Freude gemacht, für und mit Euch zu arbeiten!